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Röm.-Kath. Pfarramt Tristach

Pfarrer Cons. Indrist Josef


Pfarrer
Cons. Indrist Josef
Dorfstraße 39,
9907 Tristach
Tel.: +43 (4852) 63100
Fax: +43 (4852) 63100-4
Mobil-Tel.: +43 (664) 4639177
E-mail

Röm.-kath. Gottesdienste:
Samstag: 19:00 Uhr;
Sonntag: 09:00 Uhr.

 

Fotogalerie Pfarrkirche St. Laurentius Tristach

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Pfarrgemeinderat (ab 2007)

Name   Adresse   Tel.-Nr.  
Gruber Susanne, Obfrau  Griesweg 17, 9907 Tristach   +43 (4852) 65444 
Mühlmann Gabi, Obfrau-Stv.  Eichholz 11, 9900 Lienz   +43 (4852) 67018 
Troger Christian, Kassier  Ehrenburgstr. 54, 9907 Tristach   +43 (4852) 72020 
Zoier Franz, Schriftführer  Sternbachstraße 20, 9907 Tristach   +43 (4852) 72029 
Draschl Monika  Lavanter Straße 82, 9907 Tristach   +43 (4852) 72407 
Oberguggenberger Hilde  Griesweg 11, 9907 Tristach   +43 (4852) 67169 
Payer Silvia  Roseggerstraße 2, 9907 Tristach   +43 (4852) 63833 
Steidl Josef  Roseggerstraße 22a, 9907 Tristach   +43 (4852) 63065 
Themeßl Gregor  Griesweg 41, 9907 Tristach   +43 (676) 7806110  
Thum-Zoier Karin  Ehrenburgstraße 73, 9907 Tristach   +43 (4852) 64835 
Unterluggauer Mario  Lavanter Straße 97, 9907 Tristach   +43 (4852) 63856 

Pfarrkirchenrat

Der Pfarrkirchenrat hat sich gem. der diözesanen Regelung am 01.02.2008 neu konstituiert:

Name   Adresse   Tel.-Nr.  
Pacher Lukas, Obmann   Lavanter Straße 83, 9900 Tristach  +43 (4852) 72118 
Steurer Anton sen.  Dorfstraße 41, 9900 Tristach  +43 (4852) 68832 
Wendlinger Franz  Dorfstraße 51, 9900 Tristach  +43 (4852) 69009 
Unterkreuter Josef  Ehrenburgstraße 47, 9900 Tristach  +43 (4852) 72130 
Totschnig Thomas  Dorfstraße 22a, 9900 Tristach  +43 (664) 9237037 

Pfarr-Geschichte

Schon im 8., 9. und 10. Jhdt., als Tristach noch zur Pfarre Ötting und später zu Lavant gehörte, wurde in Tristach Gottesdienst gehalten, muss also dort eine Kirche oder wenigstens eine Kapelle gewesen sein. Eine Chronik berichtet: "Alle Christgläubigen sollen wissen, dass der ehrwürdige Bischof Altwin und der Edelmann Schrot einen Vertrag errichtet haben, wodurch dieser auf den Altar des hl. Ingenuin in die Hände des besagten Bischofs und seines Vogtes Arnolf ein Landgut zu Dristach mit der Hälfte der Kirche mit Mühlen, Wäldern usw., übergibt. Zeugen; Mogo, Alberich, Juodbrecht. Geschehen zu Rasina (Rasen) 1091."

Der älteste Teil der 1803 abgebrochenen Kirche war die Marienkapelle, ein kleiner Anbau an Stelle der heutigen Sakristei. Er mag die erste Stätte gewesen sein, in der die wenigen Christen der drei Höfe, aus denen Tristach in ältester Zeit bestanden haben soll, ihre Andacht verrichteten. Für sein überaus hohes Alter spricht seine Bauart aus gehauenen Quadratsteinen sowie das Laurentiuspatrozinium. Beim Abbruch soll man an diesem Teil eine Inschrift gefunden haben, die auf das Jahr 704 hinwies. Wann diese Kapelle zur Kirche erweitert wurde ist nicht bekannt. Der einzige Altar der Kirche wurde urkundlich am Simon- und Judatag 1304 von einem Bischof von Chiemsee geweiht. Als im 15. Jhdt. der Sitz der Pfarre von Lavant nach Tristach verlegt wurde, mag dieses alte Gotteshaus für den vermehrten Zustrom der Gläubigen unzulänglich geworden sein. 1485 erweiterte Pfarrer Jakob Gauntaler die Kirche um den Chor, stattete sie mit drei neuen Altären aus und baute den Turm. Bei den großen Bränden in den Jahren 1648 und 1733 wurden Kirchen- und Turmdach zerstört, und die Glocken schmolzen. Je mehr der Boden von Tristach besiedelt wurde, umso dringender war das Bedürfnis nach einem neuen würdigen Gotteshaus. Das große Verdienst, den Neubau der Kirche in Gang gebracht und durchgeführt zu haben, gebührt Johann Nepomuk Ignaz Althuber, der von 1793 bis 1803 als Provisor und ab 1803 bis 1815 als Pfarrer tätig war und dem damaligen Landrichter Mayr, einem Mann nach dem Herzen Gottes. Der sehr geschickte Maurermeister Anton Mutschlechner, Brunnerbauer von hier, der schon verschiedene Kirchen gebaut hatte, entwarf den Plan, der leider aus Ersparungsgründen nicht im vollen Umfange durchgeführt wurde. Am 1. Mai 1801 begann der Bau, zwei Jahre später wurde die alte Kirche bis auf Chor und Turm niedergelegt, die Mauern wurden unterhöhlt und unter donnerartigem Getöse durch Winden zum Einsturz gebracht. 1805 segnete Ignaz Mantinger, Propst von Innichen, die Kirche für den gottesdienstlichen Gebrauch ein; die eigentliche Kirchweihe erfolgte mit großer Feierlichkeit von Fürstbischof Karl von Lodron von Brixen 1810.

Beim Großbrand am 11. September 1898 - das Feuer war durch zündelnde Kinder beim "Schneider" (heute Dorfstraße 24) entstanden - wurden im Oberdorf 5 Wohnhäuser, Widum und Schulhaus sowie Kirchdach und Kuppel ein Raub der Flammen. Ein glühender Balken durchstieß die Hauptkuppel des Gewölbes und fiel in das Schiff der Kirche. Mit knapper Not konnten die Glocken und das Innere der Kirche gerettet werden. Beim Wiederaufbau ersetzte man den ursprünglichen Zwiebelturm durch einen achteckigen Spitzhelm.

Das Kriegerdenkmal an der Nordseite der Kirche stammt von August Veiter (1924). Die Erweiterung des Friedhofes mit Totenkapelle erfolgte 1971 nach Plänen von Architekt Rudolf Stotter (Lienz).

Franzosenzeit
Am 8. August 1809 sollte auf Befehl des französischen General Rusca Tristach geplündert und durch Feuer zerstört werden. Der damalige Pfarrer Johann Ignaz Nepomuk Althuber, der 1835 als Dekan in Lienz starb, versammelte die Bauern bei der Kirche. Er trat dem französischen Oberst furchtlos entgegen, redete ihn in französischer Sprache an und bat um Schonung. Daraufhin warfen die Soldaten die brennenden Lunten in die Wiere und kehrten nach Lienz zurück. Dieses Geschehen ist auf dem Bildstöckl auf der Tratte (Gemeindepark) am westlichen Ortseingang von Tristach verewigt. Ursprünglich wurde dieses Bildstöckl 1636 als Pestsäule errichtet. Die Linde neben dem Bildstöckl wurde 1879 anlässlich der Silberhochzeit von Kaiser Franz Josef I. und Kaiserin Elisabeth vom damaligen Tristacher Ortsvorsteher Mitterhofer (Ortnerbauer) gepflanzt.

Bildstöckl auf der Tratte

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